Mangelernährung und ihre Folgen
„Mangelernährung“ bedeutet nicht allein Gewichtsabnahme (quantitative Mangelernährung), sondern auch das Fehlen einzelner essentieller Nährstoffe wie zum Beispiel Eiweiß, Mineralstoffe oder Spurenelemente (qualitative Mangelernährung).
Mangelerscheinungen führen häufig zu Komplikationen bei der Wundheilung (z.B. Dekubitus, Anastomoseninsuffizienz) und zu Störungen der Infektabwehr (z.B. Pneumonien). Ein verlängerter Krankenhausaufenthalt und erhöhter Pflegeaufwand sind die Folgen.
Ausreichende Ernährung hängt direkt zusammen mit der Lebensqualität des Patienten, aber auch mit Therapieerfolg und Kostenaufwand.
Klinische Ernährung ist deshalb für die oben beschriebenen Patienten mit einer beeinträchtigten Nahrungsaufnahme ganz besonders wichtig, um eine Mangelernährung zu verhindern oder zu beseitigen. Die richtige Ernährung leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wohl der Patienten und zum Erfolg der Pflege und Therapie.


