Enterale Ernährung

Sondenlage – gastral

  • bei ungestörter Magenentleerung
  • physiologische Zufuhr
  • Zufuhr per Schwerkraft oder Pumpe (Bolus bzw. kontinuierlich)



Bei gastraler Sondenlage wird der gesamte Verdauungstrakt genutzt und entspricht im Prinzip der regulären Ernährung. Die portionsweise Weiterleitung der Nahrung an den Darm wird gewährleistet und die Produktion gastrointestinaler Hormone wird angeregt.
In der Regel erfolgt die Ernährung gastral, sofern keine Magenentleerungsstörungen (z. B. postoperativ) oder eine erhöhte Aspirationsgefahr (z. B. bei bewußtlosen Patienten) besteht.
Die Applikation der Nahrung über eine gastrale Sonde ist relativ unkompliziert, da hier sowohl über Schwerkraftsysteme, als auch über Ernährungspumpen (Bolus oder kontinuierlich) Substrate gegeben werden können.