Sondenlage – jejunal
|
|
|
Eine intestinale Ernährung wird häufig postoperativ angewandt. Sie ist vor allem indiziert, wenn Resektionen oder Stenosen im oberen Gastrointestinaltrakt vorliegen. Eine jejunale Ernährung kann besonders gut praktiziert werden, wenn bereits während eines abdominalchirurgischen Eingriffs eine perkutane Sonde intraoperativ (Feinnadelkatheterjejunostomie) gelegt wurde. Das gleiche gilt für Magenentleerungsstörungen anderer Genese, z.B. neurologisch oder medikamentös bedingt, sowie bei bewusstseinsgestörten Patienten oder Patienten mit Pylorusstenosen. Die Applikation der Sondenernährung bei jejunaler Sondenlage erfolgt grundsätzlich pumpengesteuert als kontinuierliche Applikation.


