Enterale Ernährung

Störungen der Nahrungsaufnahmen

Eine große Anzahl von Patienten sind von einer Störung der Nahrungsaufnahme betroffen. Einerseits kann die Erkrankung zu Appetitlosigkeit und Geschmacksveränderungen führen – wie zum Beispiel bei onkologischen Patienten –, so daß die Patienten sich nicht mehr ausreichend ernähren.
Andere Patienten sind aufgrund ihrer Krankheit nicht in der Lage, „normal” zu essen. Neurologische Kau- und Schluckstörungen (z.B. nach apoplektischem Insult), Stenosen im Kopf-Hals-Bereich oder auch Bewußtlosigkeit (Intensivpatienten) machen eine normale Ernährung unmöglich.
Eine weitere Gruppe von Patienten darf keine herkömmliche Nahrung zu sich nehmen, weil z.B. eine akute Phase chronisch entzündlicher Darmerkrankungen oder frische Anastomosen im Magen-Darm-Bereich vorliegen.
All diese Patienten sind in der Regel von einer Mangelernährung bedroht.